Porsche - Corporate Governance
Corporate Governance
Corporate Governance
 

Corporate Governance bei der Porsche AG

Compliance
Compliance
Langfristiger wirtschaftlicher Erfolg kann nur sichergestellt werden, wenn geltende Gesetze und interne Regelungen eingehalten werden.
Hinweisgebersystem
Hinweisgebersystem
Das Hinweisgebersystem („Whistleblower System“) ist die zentrale Anlaufstelle zur Meldung von Hinweisen auf Regelverstöße in Bezug auf Beschäftigte des Porsche Konzerns.
Wirtschaft und Menschenrechte
Wirtschaft und Menschenrechte
Porsche bekennt sich umfassend zu seiner unternehmerischen Verantwortung für Menschenrechte und orientiert sich dabei maßgeblich an den UN-Leitprinzipien für „Wirtschaft und Menschenrechte“.
Anti-Korruption
Anti-Korruption
Porsche lehnt jede Form von Korruption oder sonstiger Wirtschaftskriminalität ab und duldet keine rechtswidrigen Praktiken durch Mitarbeiter oder sonstige Dritte wie Kunden oder Geschäftspartner.

Unser Vorstand

Der Vorstand der Porsche AG setzt sich aus sieben Mitgliedern zusammen. Vorsitzender des Vorstands ist Oliver Blume. Nachfolgend finden Sie die Lebensläufe aller Vorstandsmitglieder einschließlich ihrer Ressortzuständigkeiten.

Vorstand der Porsche AG (von links nach rechts): Andreas Haffner, Personal- und Sozialwesen; Detlev von Platen, Vertrieb und Marketing; Barbara Frenkel, Beschaffung; Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG; Albrecht Reimold, Produktion und Logistik; Lutz Meschke, Finanzen und IT; Dr. Michael Steiner, Forschung und Entwicklung

Dr. Oliver Blume (Vorsitzender)

Oliver Blume ist seit 2013 Mitglied des Vorstands der Porsche AG und seit dem 1. Oktober 2015 Vorstandsvorsitzender. Am 1. September 2022 wurde er zudem zum Vorstandsvorsitzenden der Volkswagen AG ernannt. Darüber hinaus ist er Vorsitzender des Aufsichtsrats der CARIAD SE.

2013 begann er seine Tätigkeit bei der Porsche AG. Von 2013 bis September 2015 war er im Vorstand für den Bereich Produktion und Logistik verantwortlich. Vor seinem Eintritt in die Porsche AG war er in verschiedenen Positionen bei unterschiedlichen Tochtergesellschaften der Volkswagen AG tätig, zuletzt von 2009 bis 2013 als Leiter der Produktionsplanung der Marke Volkswagen, von 2004 bis 2009 als Leiter der Planung und des Vorserienzentrums bei SEAT und von 2003 bis 2004 als Leiter der Pilothallen der Audi AG. Von 2001 bis 2003 war er Vorstandsassistent Produktion der Audi AG. Oliver Blume begann seine Karriere 1994 als Trainee bei der Audi AG. Es folgten Stationen als Planer Karosseriebau und Lackiererei von 1996 bis 1999 sowie als Leiter der Fertigung Karosseriebau Audi A3 von 1999 bis 2001.

Oliver Blume absolvierte ein Studium des Maschinenbaus an der Technischen Universität Braunschweig. Im Jahr 2001 promovierte er im Bereich Fahrzeugtechnik an der Tongji-Universität in Shanghai.

Lutz Meschke (Stellvertretender Vorsitzender)

Lutz Meschke ist seit 2009 Mitglied des Vorstands der Porsche AG und verantwortet die Bereiche Finanzen und IT. Im Jahr 2015 wurde er zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden ernannt. Seit 2020 ist er zudem Mitglied des Vorstands der Porsche Automobil Holding SE mit Zuständigkeit für das Beteiligungsmanagement.

Er trat 2001 als Leiter Rechnungswesen in die Porsche AG ein. Im Jahr 2004 wurde er zum Leiter Controlling befördert. Vor seinem Eintritt in die Porsche AG war Lutz Meschke von 1999 bis 2001 bei dem Luxusmodeunternehmen Hugo Boss AG als Leiter der Konzernkonsolidierung tätig. Davor war er in verschiedenen Funktionen bei der KPMG AG tätig, unter anderem 1991 als Audit-Assistent, 1992 als Audit-Senior und 1995 als Supervisor in Mailand.

Lutz Meschke erwarb einen Abschluss in Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln.

Barbara Frenkel

Barbara Frenkel ist seit August 2021 zum Mitglied des Vorstands der Porsche AG für den Bereich Beschaffung bestellt.

Zuvor war sie von Januar 2019 bis August 2021 Mitglied des Aufsichtsrates der Porsche AG. Parallel zu ihrer Tätigkeit im Aufsichtsrat der Porsche AG war sie seit 2017 Vice President für die Region Europa. Von 2013 bis 2017 hatte sie die Position der Vice President Sales Network Management & Development inne. Davor war sie seit 2006 Leiterin des Zentralen Trainings der Porsche AG. Bevor sie 2001 als Leiterin Qualitätssysteme und -methoden zur Porsche AG kam, war Barbara Frenkel als Managerin für Supplier Development Europe bei TRW Automotive tätig. Von 1997 bis 2001 war sie Qualitätsauditorin bei Valeo Thermal Systems, nachdem sie zuvor in verschiedenen Positionen in der Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Qualitätssicherung der Helsa-Werke tätig war.

Barbara Frenkel studierte Chemie an der Universität Bayreuth sowie Kautschuktechnologie an der Universität Hannover.

Andreas Haffner

Andreas Haffner ist seit 2015 Mitglied des Vorstands der Porsche AG und verantwortlich für das Personalwesen.

Von 2011 bis 2015 war er Leiter des Konzernpersonalwesens Top Management der Volkswagen AG. Davor war er seit 2008 als Leiter Personal und Organisation bei der Porsche Automobil Holding SE tätig. Davor war er seit 1997 Leiter der Tochtergesellschaften und Auslandseinsätze bei der Porsche AG und seit 2000 Vice President Human Resources F&E in Weissach. Er trat 1994 als Leiter Arbeitsrecht in die Porsche AG ein.

Andreas Haffner studierte Rechtswissenschaften an der Universität Konstanz und schloss sein Studium 1991 mit dem ersten Staatsexamen ab. Zusätzlich erwarb er einen Master of Laws (LL.M.) an der Duke University in Durham, USA. 1995 schloss er sein Referendariat mit dem zweiten Staatsexamen ab.

Detlev von Platen

Detlev von Platen ist seit 2015 Mitglied des Vorstands der Porsche AG und verantwortet die Bereiche Vertrieb und Marketing.

Er ist seit über 21 Jahren bei Porsche tätig. Vor seinem Eintritt in den Porsche-Vorstand war er von 2008 bis 2015 als Präsident und CEO der Porsche Cars North America, Inc. in Atlanta für den US-Markt verantwortlich. Zuvor war er von 1999 bis 2008 CEO von Porsche France SA in Paris. Zwischen 1997 und 1999 war er bei Sonauto SA (Porsche-Importeur) in Cergy-Pontoise, Frankreich, als Porsche Brand Managing Director tätig. Vor seiner Tätigkeit bei der Porsche AG arbeitete er von 1988 bis 1997 bei der BMW AG, wo er verschiedene Positionen innehatte, darunter Projektleiter in der Abteilung Internationaler Marketingtransfer, Kommunikationsdirektor bei der BMW M GmbH, Area Director Export Asia/Africa bei BMW Motorcycles und Marketingdirektor für den Geschäftsbereich Motorrad bei BMW France SA.

Detlev von Platen hat einen MBA-Abschluss in Vertrieb, Management und Finanzen aus Poitiers, Frankreich.

Albrecht Reimold

Albrecht Reimold ist seit 2016 Mitglied des Vorstands der Porsche AG und verantwortlich für den Bereich Produktion und Logistik.

Von 2012 bis 2016 war er Vorsitzender und Mitglied des Vorstands für Technik bei Volkswagen Slovakia in Bratislava. Davor war er als Werksdirektor bei der Audi AG tätig. Im Jahr 2003 wurde er zum Leiter der Produktionsplanung von C- und D-Type sowie des Sportwagens R8 bei der Audi AG befördert. Im Jahr 2002 wechselte er in das Task Force Team Lamborghini Gallardo bei der AUDI AG in Sant' Agata Bolognese, Italien. Zwischen 1990 und 2002 war Albrecht Reimold in verschiedenen Funktionen bei der Audi AG tätig, unter anderem als Leiter des Produktionssegments Audi A2, als Leiter der Fertigung Karosseriebau Audi A8 und als Assistent der Werksleitung. 1990 besuchte er die Lehr- und Versuchsanstalt für Schweißtechnik in Mannheim und schloss als Schweißfachingenieur ab, bevor er 1987 ein Traineeprogramm bei der Audi AG begann.

Albrecht Reimold hat einen Abschluss als Diplom-Ingenieur für Produktionstechnik der Fachhochschule Heilbronn.

Dr. Michael Steiner

Michael Steiner ist seit 2016 Mitglied des Vorstands der Porsche AG und verantwortet die Bereiche Forschung und Entwicklung. Zum 1. September 2022 wurde er zusätzlich zum Leiter des Konzernentwicklungsbereichs, Mitglied der erweiterten Konzernleitung des Volkswagen Konzerns und Mitglied des Aufsichtsrats der CARIAD SE ernannt.

Von 2011 bis 2016 war er bei der Porsche AG als Leiter Gesamtfahrzeugentwicklung/Qualität tätig. Davor war er seit 2005 als Baureihenleiter für den Porsche Panamera verantwortlich. Von 2002 bis 2005 war er Geschäftsführer der Kundenentwicklung der Porsche Engineering Group GmbH/Porsche Engineering Services. Bevor er 2002 als Leiter für Innovation, Konzepte und CAE zur Porsche AG kam, war er bei der Daimler AG in verschiedenen Positionen tätig, unter anderem von 2000 bis 2002 als Strategischer Projektleiter A/B-Klasse, von 1998 bis 2000 als Leiter Produktcontrolling Mercedes A-Klasse und 1997 als Leiter Strategieteam Fahrwerk Kleinserie. Darüber hinaus war er von 1995 bis 1997 als Leiter Produktkonzepte Nischenfahrzeug bei der Mercedes-Benz AG tätig.

Michael Steiner absolvierte ein Studium des Maschinenbaus an der Technischen Universität München.

Unser Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat der Porsche AG besteht aus neunzehn Mitgliedern, von denen zehn Mitglieder von der Hauptversammlung und neun Mitglieder von den Arbeitnehmern nach Maßgabe der Bestimmungen des Mitbestimmungsgesetzes vom 4. Mai 1976 (MitbestG) gewählt werden. Der Aufsichtsrat erfüllt die ihm auferlegten Aufgaben nach den Vorschriften der Gesetze, der Satzung und dieser Geschäftsordnung. Er orientiert sich an den Empfehlungen und Anregungen des Deutschen Corporate Governance Kodex. Er arbeitet vertrauensvoll mit den übrigen Organen zum Wohle des Unternehmens zusammen.

Dr. Wolfgang Porsche (Vorsitzender des Aufsichtsrats)

Dr. Wolfgang Porsche wurde 1943 in Stuttgart geboren. Im Jahr 1965 begann er sein Studium an der Hochschule für Welthandel in Wien und schloss es 1971 als Diplom-Kaufmann ab. Seinen Doktortitel erhielt er 1973. Im selben Jahr machte er sich als Generalimporteur für Yamaha-Motorräder in Österreich selbstständig. Von 1976 bis 1981 arbeitete er in verschiedenen Bereichen im In- und Ausland des Vertriebs der Daimler-Benz AG in Stuttgart. Von 1985 bis 2010 und erneut seit 2014 ist er Geschäftsführer der Porsche Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Grünwald. Von 1988 bis 2011 war er geschäftsführender Gesellschafter der Porsche Holding Ges.m.b.H. in Salzburg. Von 2000 bis 2015 war er Geschäftsführer der Wolfgang Porsche GmbH in Stuttgart. Seit 1978 ist er Mitglied des Aufsichtsrats der Porsche Automobil Holding SE und seit 2007 dessen Vorsitzender. Seit 2009 ist er Mitglied des Aufsichtsrats der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG. Seit 2008 ist er Mitglied des Aufsichtsrats der Volkswagen AG. Seit 2011 ist er Mitglied des Aufsichtsrats der Porsche Holding Gesellschaft m.b.H. in Salzburg. Seit 2012 ist er Mitglied des Aufsichtsrats der AUDI AG. Seit 2013 ist er Geschäftsführer der Ferdinand Porsche Familien-Holding GmbH in Salzburg. Seit 2021 ist er Geschäftsführer der Ferdinand Alexander Porsche GmbH in Grünwald.

Jordana Vogiatzi (Stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats)

Jordana Vogiatzi wurde 1976 in Bietigheim-Bissingen geboren. Von 1997 bis 2003 studierte sie Englische Philologie, Theater- und Medienwissenschaft und Soziologie an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen-Nürnberg und schloss ihr Studium als Magistra Artium ab. Von 2005 bis 2016 arbeitete sie als Pressesprecherin der IG Metall Stuttgart und von 2014 bis 2019 war sie als politische Sekretärin der IG Metall Stuttgart für die Betreuung der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG zuständig. Im Jahr 2019 wurde sie zur Geschäftsführerin Mitglieder und Finanzen der IG Metall Stuttgart befördert. Seit 2014 ist Jordana Vogiatzi Mitglied des Aufsichtsrats der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG.

Dr. Arno Antlitz

Dr. Arno Antlitz wurde 1970 in Premich/Unterfranken geboren. Er studierte Wirtschaftsingenieurwesen mit Fachrichtung Maschinenbau an der Technischen Universität Darmstadt und promovierte an der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung (WHU) Koblenz zum Dr. rer. pol. Im Jahr 1999 begann er bei der Unternehmensberatung McKinsey&Company, Inc., wo er zuletzt als Associate Principal tätig war. Zu seinen Beratungsschwerpunkten zählten Strategie, Organisations- und Kostenoptimierung in der Automobil- und Zulieferindustrie. 2004 wechselte Dr. Arno Antlitz zur Volkswagen AG. Anfang 2005 wurde ihm die Verantwortung für das weltweite Produktcontrolling der Marke Volkswagen übertragen. Ab dem 1. Januar 2010 übernahm Dr. Arno Antlitz als Markenvorstand von Volkswagen Pkw den Geschäftsbereich „Controlling und Rechnungswesen“. Von 2020 bis 2021 war Dr. Arno Antlitz Chief Financial Officer der AUDI AG. Der Aufsichtsrat der Volkswagen AG übertrug Dr. Arno Antlitz mit Wirkung zum 1. April 2021 die Verantwortung für den Geschäftsbereich „Finanzen“ auf Konzernebene im Vorstand. Seit 1. Februar 2022 verantwortet Dr. Arno Antlitz den Geschäftsbereich „Finanzen“ auf Konzernebene im Vorstand der Volkswagen AG. Seit 1. September 2022 ist er zudem Chief Operating Officer (COO) der Volkswagen AG.

Dr. Christian Dahlheim

Dr. Christian Dahlheim wurde 1968 in Berlin geboren. Er studierte Physik an der Technischen Universität München und schloss das Studium mit einem Diplom in Physik ab. Er verfügt zudem über einen MBA-Abschluss und promovierte an der European Business School zum Dr. rer. pol. in Betriebswirtschaft und Management. Nach verschiedenen beruflichen Stationen trat er 2005 in den Volkswagen Konzern ein und bekleidete verschiedene Führungspositionen bei der Volkswagen Financial Services AG, u.a. als Leiter der Unternehmensentwicklung, Regional Manager und ab 2014 als Präsident und Chief Executive Officer der Volkswagen Credit Inc. in den USA. 2016 wurde Dr. Christian Dahlheim zum Mitglied des Vorstands der Volkswagen Financial Services AG mit Zuständigkeit für den Bereich Vertrieb und Marketing ernannt. Im Jahr 2018 wurde er zum Direktor Konzernvertrieb der Volkswagen AG ernannt. Seit dem 1. Februar 2022 ist er Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Financial Services AG.

Micaela le Divelec Lemmi

Micaela le Divelec Lemmi wurde 1968 in Florenz geboren. Nach dem Abschluss ihres Studiums der Betriebswirtschaftslehre begann sie 1992 ihre Karriere bei Ernst & Young im Audit-Team. 1998 wurde sie von Gucci angeworben und trat in die Abteilung Management Controlling der Gruppe ein. Nach der Übernahme von YSL, Bottega Veneta, Balenciaga, McQueen und Boucheron war sie für die Integration der Teams und der Prozesse zuständig und übernahm verschiedene Funktionen in der Abteilung Group Controlling, bis sie 2004 zur Group Controllerin ernannt wurde. Im Jahr 2008 wurde sie zum Chief Financial Officer von Gucci und später zum EVP und Chief Corporate Operation Officer ernannt. Im März 2015 wurde sie in die neu geschaffene Position des EVP und Chief Consumer Officer von Gucci berufen. Im Jahr 2018 wechselte Micaela le Divelec Lemmi als Geschäftsführerin zur Salvatore Ferragamo Gruppe, wo sie im Juli 2018 Chief Executive Officer wurde. Im September 2022 verließ sie die Ferragamo-Gruppe. Im April 2022 wurde Micaela le Divelec Lemmi als Non-Executive Director in das Board of Directors von De Longhi SpA und Aeroporti di Roma SpA berufen und ist derzeit in zweiter Amtszeit als Independent Director von Pitti Immagine Srl tätig. In den letzten fünf Jahren war sie bis Dezember 2018 auch Mitglied des Board of Directors von Beni Stabili Spa.

Melissa Di Donato Roos

Melissa Di Donato Roos wurde 1972 in New York geboren. 1994 erwarb sie einen Bachelor-Abschluss in russischer Sprache und Literatur sowie in Politikwissenschaft am Manhattanville College. Im Jahr 1996 erwarb sie zwei Master-Abschlüsse in russischer Sprache und Literatur sowie in International Business an der American University. Ihre berufliche Laufbahn begann sie als Technologistin und SAP R/3-Entwicklerin, gefolgt von Funktionen in den Bereichen Engineering und Produktentwicklung sowie Führungspositionen in den Bereichen Vertrieb, Dienstleistungen und General Management bei Technologieunternehmen wie IBM und Oracle. Vor mehr als 15 Jahren zog sie von den USA nach London, um für IBM ein globales Technologieunternehmen zu leiten. Zuvor war sie acht Jahre bei PricewaterhouseCoopers LLP, USA/IBM (von IBM übernommene PwC-Abteilung) tätig. Außerdem war sie Global Vice President eines Start-ups an der Westküste der USA. 2016 wechselte sie zu SAP als Chief Revenue Officer für SAPs ERP Cloud und wurde sodann zum Global Chief Operating Officer von SAPs ERP und Infrastrukturdivision (Digital Core) befördert. Darüber hinaus war sie fast sieben Jahre lang als Vice President für die Regionen EMEA und APAC tätig, wo sie die Programme force.com und Appexchange sowie das Geschäft mit unabhängigen Softwareanbietern (ISV)/OEM für internationale Märkte entwickelte und aufbaute und AREA Vice President für Analytics war. Seit 2019 ist sie Chief Executive Officer von SUSE S.A. Seit 2020 ist sie als Beraterin von Capri Ventures tätig. Seit 2021 ist sie Independent Non-Executive Director des Board of Directors von JPMorgan Chase.

Dr. Hans Michel Piëch

Dr. Hans Michel Piëch wurde 1942 in Wien geboren. Er studierte Rechtswissenschaften an der Universität Wien, wo er 1968 seinen Abschluss machte und 1970 promovierte. Im selben Jahr begann er bei Gulf Oil in Pittsburgh, USA, zu arbeiten. Nach seiner Tätigkeit als Geschäftsführer bei der Porsche KG in Stuttgart von 1971 bis 1972, war er von 1977 bis 2021 als Rechtsanwalt in Wien tätig. Seit 1975 ist er Mitglied des Aufsichtsrats der Porsche Holding GmbH in Salzburg. Seit 1989 ist er Mitglied des Aufsichtsrats der Porsche Automobil Holding SE. Seit 2009 ist er Mitglied des Aufsichtsrats der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG. Seit 2009 ist er Mitglied des Aufsichtsrats der AUDI AG. Seit 2009 ist er zudem Mitglied des Aufsichtsrats der Volkswagen AG.

Hans Dieter Pötsch

Hans Dieter Pötsch wurde 1951 in Traun, Österreich, geboren. Er studierte von 1973 bis 1979 Wirtschaftsingenieurwesen an der Technischen Hochschule Darmstadt. Ab dem Jahr 1979 arbeitete er im Controlling der BMW AG in München und übernahm 1984 die Position des Leiters des Controllings der BMW AG, die er bis 1987 innehatte. Von 1987 bis 1991 war er Geschäftsführer für Finanzen und Verwaltung bei der Trumpf GmbH & Co. Von 1991 bis 1995 war er Vorsitzender des Vorstands der Traub AG und von 1995 bis 2002 Vorsitzender des Vorstands der Dürr AG. Von 2003 bis 2015 war Hans Dieter Pötsch Mitglied des Konzernvorstands der Volkswagen AG mit Verantwortung für den Bereich Finanzen und Controlling. Von 2009 bis 2022 war er Mitglied des Vorstands der Porsche Automobil Holding SE mit Zuständigkeit für den Bereich Finanzen. Seit 2015 ist er Vorsitzender des Vorstands der Porsche Automobil Holding SE und Vorsitzender des Aufsichtsrats der Volkswagen AG. Zudem ist er unter anderem Mitglied des Aufsichtsrats der Bertelsmann SE & Co. KGaA in Gütersloh.

Dr. Ferdinand Oliver Porsche

Dr. Ferdinand Oliver Porsche wurde 1961 in Stuttgart geboren. Er schloss 1990 sein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Salzburg ab, wo er 1992 auch promovierte. Von 1994 bis 1995 studierte er Business Administration an der University of Toronto, Kanada, wo er 1995 seinen Abschluss machte. Von 1994 bis 2003 war er Geschäftsführer der Porsche Design Management GmbH & Co. KG in Salzburg. Seit 2002 ist er Geschäftsführer der Real Estate Holding GmbH in Salzburg. Seit 2003 ist er Mitglied des Vorstands der Familie Porsche AG Beteiligungsgesellschaft in Salzburg. Seit 2005 ist er zudem Mitglied des Aufsichtsrats der Porsche Automobil Holding SE. Seit 2009 ist er Mitglied des Aufsichtsrats der AUDI AG. Seit 2009 ist er zudem Mitglied des Aufsichtsrats der Volkswagen AG. Seit 2011 ist er Mitglied des Aufsichtsrats der Porsche Holding Gesellschaft m.b.H. in Salzburg. Seit 2015 ist er Geschäftsführer der Neckar GmbH in Salzburg.

Dr. Hans Peter Schützinger

Dr. Hans Peter Schützinger wurde 1960 in Uttendorf, Österreich, geboren. Von 1980 bis 1986 studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Wirtschaftsuniversität in Wien, wo er 1988 auch promovierte. Von 1989 bis 1991 war er Assistent des Leiters für Finanz-, Rechnungswesen und Controlling bei der Porsche Konstruktionen KG. Von 1991 bis 1993 war er Leiter der Abteilung für Finanzwesen und Zahlungsverkehr bei der Porsche Konstruktionen KG. Von 1993 bis 1994 war er Leiter der Abteilung für Konzernbilanzierung der Porsche Holding GmbH. Von 1994 bis 2002 war er Leiter der Stabstelle für Bilanz-, Steuer- und Beteiligungswesen der Porsche Holding GmbH. Von 2002 bis 2008 war er als Geschäftsführer der Porsche Holding GmbH für den Bereich Finanzdienstleistungen und Finanzen verantwortlich. Von 2008 bis 2017 war er als CFO sowie Geschäftsführer der Porsche Holding GmbH für die Bereiche Finanzdienstleistungen und Automobilhandel mit den Marken verschiedener Hersteller verantwortlich. Seit 2017 ist er Sprecher der Geschäftsführung sowie Geschäftsführer der Porsche Holding GmbH, verantwortlich für die Bereiche Großhandel und Finanzdienstleistungen.

Hauke Stars

Hauke Stars wurde 1967 in Merseburg geboren. Sie studierte Angewandte Informatik an der Technischen Universität in Magdeburg und schloss ein weiteres Studium in England mit einem Master of Science in Engineering ab. Ihre berufliche Laufbahn begann Hauke Stars Anfang der 1990er Jahre im IT-Bereich von Bertelsmann. 1998 wechselte sie zum IT-Dienstleister Triaton. Dort war sie zunächst für die Softwareentwicklung und ab dem Jahr 2000 als Mitglied der Geschäftsführung für Vertrieb und Marketing verantwortlich. Das Unternehmen Triaton wurde 2004 von Hewlett Packard (HP) gekauft und damit hat Hauke Stars ihre Karriere in diesem global aktiven IT-Konzern fortgesetzt. Für HP war sie für das Geschäft mit IT Services in den Niederlanden zuständig und ab 2007 als Geschäftsführerin für die Schweizer HP-Landesorganisation. 2012 wechselte sie als Mitglied des Vorstands zum DAX40 Konzern Deutsche Börse AG und war dort bis 2020 für die IT, das Kapitalmarktgeschäft und als Arbeitsdirektorin des Konzerns für Personal zuständig. Darüber hinaus ist die Technologie- und Finanzmarktexpertin seit 2009 als Aufsichtsrätin aktiv, aktuell mit Aufsichtsratsmandaten bei dem Energieversorgungskonzern RWE und dem Logistiker Kühne+Nagel. Der Aufsichtsrat der Volkswagen AG hat Hauke Stars mit Wirkung zum 1. Februar 2022 zum Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG für den Geschäftsbereich „IT“ berufen. In dieser Funktion verantwortet Stars konzernweit alle Aktivitäten in den Bereichen IT, Daten, Organisationsentwicklung und Prozessmanagement.

Harald Buck

Harald Buck wurde 1962 in Stuttgart geboren. Von 1979 bis 1982 absolvierte er eine Ausbildung zum Kfz-Elektriker mit anschließender Beschäftigung bei Hahn Sportwagen. Seit 1985 war er bei der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG als Kfz-Mechaniker im Bereich Motorenbau und ab 1999 im Bereich Reparaturwerkstatt Motoren tätig. Seit 1990 war er gewerkschaftliche Vertrauensperson und seit 1995 Mitglied der Vertrauenskörperleitung der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG. Seit 2002 ist er Mitglied des Betriebsrats der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, von 2019 bis 2022 als stellvertretender Betriebsratsvorsitzender und seit 2022 als Betriebsratsvorsitzender. Seit 2010 ist er Mitglied des Gesamtbetriebsrats der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG und seit 2018 Mitglied des Konzernbetriebsrats der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, seit 2022 jeweils als deren Vorsitzender. Im Betriebsrat ist er für die betriebliche Altersversorgung zuständig und Mitglied des Porsche Trust. Seit 2019 ist Harald Buck Mitglied des Aufsichtsrats der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG.

Wolfgang von Dühren

Wolfgang von Dühren wurde 1962 in Stuttgart geboren. Nach seiner Ausbildung zum Kfz-Elektriker war er von 1980 bis 1983 in der Werksreparatur bei der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG tätig. Nach seiner Weiterbildung zum Betriebswirt des Handwerks bei der Handwerkskammer Stuttgart begann er 1989 seine Tätigkeit im Vertrieb als Sachbearbeiter. Im Jahr 1999 wurde er zum Leiter der Auftragsabwicklung befördert und ist derzeit als Leiter International VIP & Special Sales der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG tätig. Seit 2014 ist Wolfgang von Dühren Mitglied des Aufsichtsrats der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG.

Akan Isik

Akan Isik wurde 1971 in Pforzheim geboren. Von 1986 bis 1989 absolvierte er eine Ausbildung zum Kfz-Lackierer und begann 1989 als Kfz-Lackierer bei der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG zu arbeiten. Nach seiner Weiterqualifizierung zum Lackierermeister wurde er 1996 zum Meister in der Lackiererei befördert. Seit 2004 ist er gewerkschaftliche Vertrauensperson und seit 2006 Mitglied des Betriebsrats der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG. Außerdem ist er seit 2014 Mitglied des Gesamtbetriebsrats der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG und seit 2022 Mitglied des Konzernbetriebsrats der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG. Im Betriebsrat ist er für die Überwachung von Prozessverbesserungsprojekten zuständig sowie im Bereich IT unter anderem als Sprecher des IT-Ausschusses tätig. Seit 2015 ist er Mitglied im Konzernbetriebsrats-Arbeitskreis IT des Volkswagen Konzerns. Seit 2019 ist Akan Isik Mitglied des Aufsichtsrats der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG.

Nora Leser

Nora Leser wurde 1981 in Böblingen geboren. Von 2001 bis 2003 studierte sie Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hohenheim. Im Jahr 2003 wechselte sie ihr Studienfach zu Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Soziologie und Betriebswirtschaftslehre. Im Jahr 2008 schloss sie ihr Studium an der Universität Stuttgart als Magistra Artium ab. Im Jahr 2010 begann sie als Managerin of Candidate Relations im Bereich Personalrecruitment bei der Hays AG in Frankfurt und Stuttgart zu arbeiten. Seit 2011 ist sie als politische Sekretärin bei der IG Metall in Stuttgart für die Betreuung der Arbeitnehmervertretungen der Daimler AG und der BOSCH GmbH zuständig. Derzeit ist sie Ansprechpartnerin für die Arbeitnehmervertretungen der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG in Weissach sowie für Tochtergesellschaften der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG. Seit 2018 ist sie Unternehmensbeauftragte und Mitglied des Aufsichtsrats der Thales Management und Services Deutschland GmbH. Seit 2021 ist Nora Leser Mitglied des Aufsichtsrats der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG.

Knut Lofski

Knut Lofski wurde 1963 in Schmölln geboren. Im Jahr 1981 schloss er seine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker ab. Nach seiner Weiterqualifizierung zum Meister im Jahr 1989 arbeitete er als Kfz-Mechaniker und Kfz-Meister in verschiedenen Unternehmen, bis er im Jahr 2000 bei der Porsche Leipzig GmbH einstieg. Seit seiner Gründung im Jahr 2001 ist er Mitglied des Betriebsrats der Porsche Leipzig GmbH, von 2001 bis 2014 und erneut seit 2018 als dessen Vorsitzender, und in der Zwischenzeit als dessen stellvertretender Vorsitzender. Seit 2003 ist er Mitglied des Konzernbetriebsrats der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG und seit 2012 Mitglied des Konzernbetriebsrats der Volkswagen AG. Zudem ist er seit 2013 Mitglied des Aufsichtsrats der Porsche Holding Stuttgart GmbH und seit 2016 stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der Porsche Leipzig GmbH. Seit 2019 ist Knut Lofski Mitglied des Aufsichtsrats der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG.

Vera Schalwig

Vera Schalwig wurde 1979 in Würzburg geboren. Von 2002 bis 2007 studierte sie Betriebswirtschaftslehre an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen-Nürnberg. Von 2007 bis 2009 war sie bei der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG und von 2009 bis 2012 bei der Porsche Design Group im Marketing und Vertrieb tätig. Von 2012 bis 2015 war sie in verschiedenen Bereichen bei der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG tätig, insbesondere in den Bereichen Prozessoptimierung, Recht und Compliance sowie Leitung der Vorstandsgeschäftsstelle und Assistenz des Vorstandsvorsitzenden. Im Jahr 2015 war sie als Generalsekretärin für Vorstands- und Aufsichtsratsangelegenheiten tätig. Von 2017 bis 2021 war sie als Leiterin der Internen Revision und IT-Audit bei der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG tätig, bis sie zur Leiterin für Personalwesen Zuffenhausen befördert wurde. Seit 2021 ist Vera Schalwig Mitglied des Aufsichtsrats der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG tätig.

Stefan Schaumburg

Stefan Schaumburg wurde 1961 in Kassel geboren. Er studierte Politikwissenschaft und Soziologie an der Philipps-Universität in Marburg und schloss sein Studium 1989 mit einem Diplom in Politikwissenschaft ab. Nach seinem Studium arbeitete er in verschiedenen Bereichen und Positionen, unter anderem als Gewerkschaftssekretär, bei der IG Metall. Seit 2012 ist er beim Vorstand der IG Metall als Leiter des Funktionsbereichs Tarifpolitik tätig. Seit 2012 ist er Mitglied des Aufsichtsrats der Jenoptik AG, seit 2020 als dessen stellvertretender Vorsitzender. Seit 2021 ist Stefan Schaumburg Mitglied des Aufsichtsrats der Porsche Holding Stuttgart GmbH und Mitglied des Aufsichtsrats der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG.

Carsten Schumacher

Carsten Schumacher wurde 1987 in Mühlacker geboren. Von 2004 bis 2007 absolvierte er eine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik. Anschließend studierte er von 2007 bis 2011 Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule Pforzheim einschließlich eines Praxissemesters bei der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG von 2009 bis 2010. Von 2011 bis 2015 arbeitete er im Bereich Projektbeschaffung bei der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, bis er zum Teamleiter im Bereich Karosserie Entwicklung für den Porsche Taycan befördert wurde. Seit 2021 ist er Mitglied des Aufsichtsrats der CARIAD SE. Seit 2019 ist Carsten Schumacher Mitglied des Aufsichtsrats der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG.

Ausschüsse des Aufsichtsrats der Porsche AG

Vermittlungsausschuss

Der Vermittlungsausschuss hat die Aufgabe, im Falle des § 31 Abs. 3 Satz 1 und Abs. 5 MitbestG Vorschläge für die Bestellung und den Widerruf der Bestellung von Vorstandsmitgliedern zu machen.

Mitglieder des Vermittlungsausschusses:

  • Dr. Wolfgang Porsche
  • Hauke Stars
  • Jordana Vogiatzi
  • Harald Buck
Prüfungsausschuss

Der Prüfungsausschuss überwacht den Rechnungslegungsprozess, die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems, des Risikomanagementsystems und des internen Revisionssystems sowie die Abschlussprüfung, Auswahl und Unabhängigkeit des Abschlussprüfers.

Mitglieder des Prüfungsausschuss:

  • Dr. Christian Dahlheim
  • Micaela le Divelec Lemmi
  • Dr. Ferdinand Oliver Porsche
  • Carsten Schumacher
  • Nora Leser
  • Harald Buck
Präsidium

Das Präsidium koordiniert die Arbeit im Aufsichtsrat und bereitet dessen Sitzungen vor. Darüber hinaus nimmt das Präsidium Aufgaben des Aufsichtsrats bei der Ausnutzung eines Genehmigten Kapitals oder der Ausgabe von Options- oder Wandelanleihen wahr, unter Einschluss der Ermächtigung zu Änderungen an der Satzung, die nur die Fassung betreffen, in diesem Zusammenhang. Zudem bereitet das Präsidium die Personalentscheidungen des Aufsichtsrats vor.

Mitglieder des Präsidiums:

  • Dr. Wolfgang Porsche
  • Dr. Arno Antlitz
  • Hauke Stars
  • Jordana Vogiatzi
  • Harald Buck
  • Carsten Schumacher
Related-Party Ausschuss

Der Related-Party Ausschuss regelt die sogenannten Related Party Transactions. Der Ausschuss identifiziert und überwacht Transaktionen mit Gesellschaften sowie juristischen und natürlichen Personen die oberhalb des Schwellenwertes von 1,5% der Bilanzsumme liegen. Der Ausschuss bewertet, prüft und entscheidet, ob die Unabhängigkeitsanforderungen der Gesellschaft eingehalten werden.

Mitglieder des Related-Party-Ausschuss:

  • Dr. Hans Michel Piëch
  • Micaela le Divelec Lemmi
  • Hauke Stars
  • Wolfgang von Dühren
  • Akan Isik
Nominierungsausschuss

Der Nominierungsausschuss hat die Aufgabe, dem Aufsichtsrat für dessen Vorschläge an die Hauptversammlung zur Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern geeignete Kandidaten vorzuschlagen.

Mitglieder des Nominierungsausschuss:

  • Dr. Wolfgang Porsche
  • Dr. Arno Antlitz
  • Hauke Stars
Porsche – Streben nach nachhaltiger Performance
Porsche – Streben nach nachhaltiger Performance
Nachhaltigkeit ist für uns ein zentraler Bestandteil des modernen Luxus und treibt die Differenzierung von Porsche voran.

Um unsere Kunden bestmöglich zu bedienen und ein Vorbild für nachhaltige Performance zu werden, setzen wir uns ehrgeizige Ziele.
  • Bilanziell CO2-neutrale Wertschöpfungskette angestrebt in 2030¹
  • +80% BEV Zielanteil neu ausgelieferter Fahrzeuge in 2030
  • Ambition die Umweltbelastungen per Auto um 45 % bis 2025² zu reduzieren

¹ Scope 1, 2 & 3 Emissionen nach dem Greenhouse Gas Protocol. Bilanzielle CO2-Neutralität entlang der Wertschöpfungskette umschreibt Porsches Ambition zur Vermeidung und Reduzierung von CO2-Emissionen in Richtung Neutralität, insbesondere in der Produktion (Scope 1- und Scope 2-Emissionen), in der Lieferkette und in der Nutzungsphase der ausgelieferten Fahrzeuge (vor- und nachgelagerte Scope 3-Emissionen), aber auch in anderen Scope 3-Emissionskategorien, wie z. B. Reisen der Mitarbeiter. Kompensationen (einschließlich der Reduzierung und Abscheidung von CO2-Emissionen) sind in der Dekarbonisierungsstrategie von Porsche enthalten. Die Emissionen von Fahrzeugen, die in den Vorjahren vor Erreichung der bilanziellen CO2-Neutralität ausgeliefert wurden, werden bei der Bewertung der CO2-Bilanz nicht berücksichtigt. Porsches Ambition hängt von den Fortschritten in einzelnen Bereichen ab (z.B. technologische Fortschritte) und basiert auf Annahmen sowie Bestandteilen, die in bestimmten Fällen nicht von Porsche beeinflusst werden können und daher möglicherweise nicht realisierbar sind. Porsche steuert seine Dekarbonisierungsstrategie mit seinem Dekarbonisierungsindex ("DKI") (einschließlich Kompensationen durch Reduzierung und Beseitigung von Kohlenstoff). Ziel des DKI ist eine möglichst umfassende Darstellung der Emissionen von CO2-Äquivalenten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Der DKI stützt sich unter anderem auf Lebenszyklusanalysen (basierend auf Annahmen), die Porsche auf der Grundlage systematischer Methoden durchführt. Ziel einer Lebenszyklusanalyse ist es, Umweltauswirkungen, wie unter anderem den CO₂-Fußabdruck, zu erfassen, die während des gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs bei Herstellung, Nutzung und Recycling entstehen. Der Lebenszyklus eines Fahrzeugs umfasst das Fahrzeug und alle seine Komponenten, einschließlich der Lieferkette und der Produktion, der Nutzungsphase des Fahrzeugs (basierend auf einer angenommenen Gesamtlaufleistung von 200.000 km pro Fahrzeug) und der Emissionen im Zusammenhang mit der Kraftstoff-/Energieversorgung sowie dem Recycling bei der Demontage. Der DKI umfasst auch andere Emissionen innerhalb der Wertschöpfungskette, einschließlich der Energie- und Kraftstoffemissionen von Nicht-Produktionsstandorten sowie der Emissionen von Geschäftsreisen und Logistik. Der DKI ist daher so konzipiert, dass er die direkten und indirekten CO2-Emissionen der Produktstandorte erfasst. Die Fahrzeugwartung wird beim DKI nicht berücksichtigt. Die Berechnungsmethode wird kontinuierlich an interne und externe Anforderungen, wie z.B. neue Prüfzyklen für Flottenemissionen und die Lieferung aktualisierter Daten, z. B. von Lieferanten, angepasst. Für die Darstellung einer methodisch konsistenten Zeitreihe können daher auch bereits veröffentlichte DCI-Werte an die neue Methodik angepasst und damit revidiert werden.

² Ambition, die Umweltbelastungen der porscheeigenen Produktion zwischen 2014 und 2025 pro Fahrzeug um 45% zu reduzieren, einschließlich Energienutzung, CO2, Abfall zur Entsorgung, Wasser und flüchtige organische Komponenten pro Fahrzeug.

Dekarbonisierung
Dekarbonisierung
Bilanzielle CO2-Neutralität entlang der Wertschöpfungskette beschreibt das Bestreben von Porsche, CO2-Emissionen zu vermeiden und zu reduzieren, insbesondere in der Produktion, der Lieferkette und der Nutzung der ausgelieferten Fahrzeuge. Porsches Dekarbonisierungsstrategie beinhaltet Kompensationen durch Emissionszertifikate (sogenannte Offsets).
Kreislaufwirtschaft
Kreislaufwirtschaft
Porsche hat den Anspruch, in seinen Fahrzeugen nachhaltige Materialien zu verwenden und Ressourcenkreisläufe zu schließen. Wir streben eine kreislauforientierte Produktion an, die die Ressourcen-, Material- und Energieeffizienz maximiert und das Abfall- und Wassermanagement optimiert.
Diversität
Diversität
Porsche will eine Unternehmenskultur fördern, in der jeder willkommen ist und seine Fähigkeiten einbringen kann. Wichtige Schwerpunktthemen sind Chancengleichheit und internationale Vielfalt, wobei auch die generationenübergreifende Zusammenarbeit und die LGBTIQ-Community gestärkt werden. Gleichzeitig werden Menschen mit Behinderungen proaktiv eingebunden.
Partner der Gesellschaft
Partner der Gesellschaft
Porsche versteht sich als Partner der Gesellschaft und will insbesondere benachteiligte und minderbemittelte Bevölkerungsgruppen stärken. Unsere Vision ist es, durch unsere sozialen Projekte regional an unseren Standorten und global in den Märkten, in denen wir tätig sind, eine messbare Verbesserung der Lebensumstände der Menschen zu erreichen.
Verantwortung für die Lieferkette
Verantwortung für die Lieferkette
Porsche sieht seine unternehmerische Verantwortung nicht nur innerhalb der Werkstore. Deshalb fordern wir unsere Lieferanten heraus und arbeiten mit ihnen zusammen. Umwelt- und Compliance-Aspekte sowie soziale Aspekte, einschließlich Menschenrechte, sind - neben weiteren - Auswahlkriterien für direkte Zulieferer.
Unternehmensführung und Transparenz
Unternehmensführung und Transparenz
Für Porsche ist ethisches Verhalten essentiell, nicht zuletzt, weil das Vertrauen der Kunden, Partner und der Gesellschaft davon abhängt. Integres Handeln und Arbeiten sind daher für Porsche und sein Management entscheidend.

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